Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller in Namibia

Gerd Müller

ARCHIV - 04.07.2018, Berlin: Gerd Müller (CSU), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, spricht bei der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. (zu dpa „Müller gegen Scholz: Entwicklungsminister will mehr Geld“ vom 26.10.2018) Foto: Carsten Koall/dpa +++ dpa-Bildfunk +++, © dpa

27.08.2019 - Pressemitteilung

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wird vom 29.08.2019 bis 02.09.2019 Namibia besuchen. Zum Auftakt des Besuchs trifft Bundesminister Müller in Windhuk mit Parlamentspräsident Prof. Peter Katjavivi zusammen. Außerdem wird er Gespräche mit der Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila und dem namibischen Finanzminister Calle Schlettwein führen.

An den folgenden Tagen wird Bundesminister Müller von der deutschen Bundesregierung im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit finanzierte Vorhaben besuchen. Er besichtigt in Katutura Projekte, die der Verbesserung der Lebensbedingungen in informellen Siedlungen dienen und trifft namibische Start-Up Unternehmen im Bokamoso-Entrepreneurial Center.

Anschließend reist Bundesminister Müller mit seiner Delegation in den Norden Namibias, wo er in Mashare eine Ausbildungsfarm für Klimaanpassungsstrategien in der Landwirtschaft besuchen wird.

Gemeinsam mit dem namibischen Minister für Umwelt und Tourismus, Pohamba Shifeta, wird Bundesminister Müller am 1. September 2019 die mit deutscher Unterstützung eingerichtete, neue Parkstation Buffalo im Bwabwata Nationalpark offiziell eröffnen. Auf dem Weg nach Katima Mulilo wird er außerdem Vertreterinnen und Vertreter von kommunalen Hegegebieten (conservancies), des Umwelt- und Tourismusministeriums und von Nichtregierungsorganisationen treffen.

Vor seinem Weiterflug nach Südafrika wird Bundesminister Müller nach Walvis Bay reisen, wo ein Besuch des Tiefseehafens Walvis Bay und der Besuch eines vom deutschen Umweltministerium geförderten Forschungsprojekts zum Benguela Strom geplant sind.

Enge Partnerschaft zwischen Deutschland und Namibia

Auf Grund ihrer langjährigen, gemeinsamen Geschichte sind Deutschland und Namibia eng verbunden. Die Entwicklungszusammenarbeit ist integraler Bestandteil und eine tragende Säule dieser Beziehung. Seit 1990 wurden bislang rund 1 Mrd. Euro für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Schwerpunkte der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit sind die Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung, das Management natürlicher Ressourcen sowie die Entwicklung des Transportsektors. Aktuell werden im Rahmen der bilateralen technischen und finanziellen Zusammenarbeit gemeinsam mit der namibischen Regierung Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von über 400 Mio. Euro (ca. 6,4 Mrd. NAD) umgesetzt.

nach oben