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Deutsche Botschaft unterstützt bei Lebensmittelverteilung

Auf dem Foto sind sechs Menschen nebeneinander stehend zu sehen, sie tragen alle einen Mund-Nasen-Schutz. Vor ihnen auf einem Tisch stehen drei Nahrungsmittelpakete. Die zweite Person von rechts ist die Geschäftsträgerin der Deutschen Botschaft Windhuk.

Geschäftsträgerin a.i. Ellen Gölz (2. von rechts) bei ihrem Besuch in Okahandja., © Deutsche Botschaft Windhuk

19.06.2020 - Pressemitteilung

Die Deutsche Botschaft Windhuk unterstützt bedürftige Familien in Gobabis, Witvlei und im Raum Okahandja mit Lebensmittelspenden. Ein Betrag von insgesamt ca. 99.600 NAD (5.000,00 EUR) aus dem Kleinstprojekte-Fonds wird als Sofortmaßnahme zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln werden Lebensmittelpakete für bedürftige Haushalte erworben.

Diese Pakete enthalten Grundnahrungsmittel und werden durch den Evangelisch-Lutherischen Gemeindeverband Okahandja-Gobabis der ELKIN-DELK in Zusammenarbeit mit dem Okahandja Community Forum an die Gemeindemitglieder verteilt.

Auf dem Bild sind in einer Nahaufnahme transparente Plastiktüten zu sehen, in denen Lebensmittel enthalten sind. Auf den Tüten klebt jeweils das Logo der deutsch-namibischen Zusammenarbeit.
Die Lebensmittelpakete kommen Menschen in Okahandja, Witvlei und Gobabis zu Gute.© Deutsche Botschaft Windhuk

Die Geschäftsträgerin a.i. der Deutschen Botschaft, Ellen Gölz besuchte am 18  Juni 2020 das Gemeindezentrum in Okahandja. Vorort wurde Sie von Pastor  Brunotte und Charl Coetzee begrüßt, die ihr erklärten, wie die Verteilung der Lebensmittel koordiniert wird und wer die betroffenen Familien sind. Hier ihr Fazit über die ausgeführte Aktion: „Wir freuen uns, die Kirche und das Okanhandja Community Forum bei ihrer Hilfe für Bedürftige unterstützen zu können. Gerade in diesen Zeiten ist die Zusammenarbeit im Sinne menschlicher und christlicher Nächstenliebe wichtig.“

Pastor Brunotte sagte: „In dieser Zeit der Coronakrise geraten viele Menschen in Not, gerade auch solche, die es eigentlich geschafft hatten, sich eine gesicherte Existenz zu erarbeiten. Diese Not wenigstens punktuell zu lindern, wurde den deutschsprachigen evangelisch-lutherischen Gemeinden Okahandja und Gobabis zu einem Herzensanliegen. Dank der Unterstützung durch die Deutsche Botschaft in Windhoek konnten wir mit viel ehrenamtlichem Engagement über siebzig Senioren in Gobabis und fast 80 Schulkinder in Witvlei mit Lebensmittelspenden unterstützen. Außerdem konnten wir uns substantiell an der Hilfsaktion der ORPA (Okahandja Rate Payers Association) beteiligen, die mit Lebensmittelpaketen Menschen unterstützt, die erst jüngst durch Verlust ihres Einkommens in Not geraten sind. Hier empfangen Woche für Woche gut fünfzig Familien ein Lebensmittelpaket.“

Partner in diesem Projekt:

Die ELKIN/DELK ist der Zusammenschluss der deutschen evangelisch‑lutherischen Gemeinden in Namibia. Sie steht auf Grund ihres Bekenntnisses, ihrer Geschichte, ihrer Herkunft und Sprache in einem kirchlichen Zusammenhang mit der evangelischen Christenheit in Deutschland.

Okahandja Community Forum ist eine Bürgerorganisation in Okahandja, zu der Geschäftsleute und engagierte Bürger gehören. Der Arbeitszweig des Community Forums besteht u.a. aus Mitgliedern der Neighbourhood Watch, örtlichen Handelskammer, sowie der Okahandja Rate Payers Association. Dieser Arbeitszweig engagiert sich in der derzeitigen Coronakrise dabei, die vermehrt entstehende Armut in der Gemeinschaft zu lindern, indem sie Lebensmittel an Bedürftige verteilt.

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